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PRÄZOPLAN

Die Überwindung der Grenzen!
Das gespaltene µ bei vielfacher Ausbringung.

Die wichtigsten Kriterien zur Effektivität einer Teilefertigung sind:

QUALITÄT                    <>        PRÄZISION UND OBERFLÄCHENGÜTE
PRODUKTIVITÄT        <>        KURZE HAUPT- UND NEBENZEITEN

Wobei seitens der Werkzeugmaschine:

QUALITÄT nur durch Steifigkeit und Präzision des Führungssystems
HAUPTZEIT nur durch hohe Steifigkeit welche hohe Zerspanvolumen zulässt
NEBENZEIT nur durch hohe Dynamik in Geschwindigkeit und
                      Beschleunigung optimiert werden können.

Für die Werkzeugmaschine stellen die Ansprüche nach

DYNAMIK                      <>        MÖGLICHST GERINGE MASSEN
STEIFIGKEIT                 <>        MÖGLICHST HOHE MASSEN

grundsätzlich einen physikalischen Widerspruch dar. In keinem der bislang am Markt befindlichen Maschinenkonzepte konnten all diese oben angeführten Anforderungen gleichzeitig optimal erfüllt werden.

Der PRÄZOPLAN vereint weltweit erstmals gleichzeitig diese Anforderungen mittels des fundamental neuen Konzeptes der aerostatisch flächigen Führung. Dabei erzeugt ein einzelner Führungsschlitten die Bewegungsrichtungen X und Y gleichzeitig indem er über eine Ebene gleitet anstelle eines sonst üblichen Stapels aus Linearachsen. Er überwindet die physikalischen Grenzen folgendermaßen:

PRÄZISION:      keine Addition der Fehler zweier gestapelter Linearachsen,
                            μ-Genauigkeit durch höchste Ebenheit der Führungsfläche

STEIFIGKEIT:    sehr kurzer Kraftfluß vom Schlitten direkt in die Maschinenbasis,
                           hochsteife Aerostatik

DYNAMIK:         sehr kompakte Schlitten, Antrieb direkt im Massenmittelpunkt,
                           somit keine Schwingungsanregung

 

1 Führung für 2 Richtungen - das PRÄZOPLAN-Prinzip

 

Konzept

Konventionell werden zur Erzeugung von Relativbewegungen zwischen Werkzeug und Werkstück Linearachsen eingesetzt. Für dreiachsige Bewegungen müssen entweder werkzeug- oder werkstückseitig mindestens zwei Achsen aufeinander zu einem Kreuztisch gestapelt werden. Diese Bauweise bringt zentrale Probleme mit sich, indem durch diesen Stapel die Genauigkeit von Werkzeugmaschinen direkt beeinflusst wird. Eine Möglichkeit, die Anzahl gesperrter Freiheitsgrade gegenüber bestehenden Konzepten zu reduzieren, sind flächige Führungen. Dabei wird ein Schlitten dreiachsig direkt auf einer Ebene geführt. Es müssen nur noch zwei oder drei Freiheitsgrade durch Führungs- und Antriebselemente per NC gesteuert werden.

 

Weitere wesentliche Vorteile wie höhere Steifigkeit und geringere Massen sind in der Direktheit des Kraftflusses von TCP zur Basis begründet und führen zu einem großen Potential in Präzisionsführung, Präzision in der Lagemessung, höherer Dynamik, Reduzierung der Komponenten im Kraftfluss u.a.. Mechanisch sind lediglich 3 Freiheitsgrade gesperrt, ein konventionell realisierter Kreuzschlitten weist hingegen durch seine zwei gestapelten Linearführungen 10 gesperrte Freiheitsgrade auf.

Ein Unternehmen der Krause & Mauser Gruppe